HotelFortunella

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Wir führen seit mehreren Generationen mehrere Hotels, jetzt aber machen wir aus dem Fortunella (auf Deutsch bedeuet Glüksgöttin) eine ganze Philosophie, die sich schöne Urlaub nennt.
 

 

Besuchen Sie die Versilia

Die sehr verkehrsgünstige Lage von Lido di Camaiore und der Versilia, erlaubt es zahlreiche Ausflüge in die nahe gelegenen Kunststädte zu unternehmen, oder sich einfach nur bei Sonne, Strand und Meer zu entspannen.

Das Hotel hat für seine Gäste einen Informationsstand eingerichtet, an dem Sie u.a. Prospekt- und Kartenmaterial zu den Sehenswürdigkeiten finden. Auch steht man Ihnen für Tipps gerne zur Verfügung.

 

 

Die Versilia ist die wildere Toskana: Selbst die Olivenbäume sehen hier anders aus. Denn hier werden sie nicht um reichere Ernte herbeizuführen gestutzt und erhalten so ein wilderes, eigensinniges Aussehen. Das Ungestüme hat Tradition in der Versilia, dem schmalen Landstrich zwischen Tyrrhenischem Meer und den Bergen.

Ihr 32 km langer und bis zu 200 m breiter feinsandiger Strand zieht sich an der nördlichen Küste der Toskana südlich von den ligurischen Cinque Terre entlang. Östlich des schmalen Küstenstreifens ragen die steilen Bergketten der Apuanischen Alpen aus der Ebene empor und schaffen eine dramatische Kulisse hinter den gepflegten Strandbädern, edlen Restaurants, Hotels und Boutiquen der Küstenorte. Die bizarren, markanten Gipfel wirken aus der Ferne wie von frischem Schnee überzogen, doch handelt es sich hier um den berühmten weißen Marmor von Carrara, der seit der Antike in großen Steinbrüchen gewonnen wird.

 
 

Durch den Handel mit dem wertvollen Marmor erlangte die Region schon früh Bedeutung und an der Küste entstanden Häfen, um das begehrte Material in alle Welt zu verschiffen. Mächtige Adelsherren kontrollierten die Region von trutzigen Burgen an den Hängen der hinter der Küste aufsteigenden Berge aus, wie dem bereits 753 erstmals erwähnten Castello Aghinolfi in Montignoso, dass zu den ältesten mittelalterlichen Burgen Italiens zählt.

 

Wegen des Marmors, aber auch wegen der spannungsschaffenden Gegensätze der Natur zog die Versilia schon früh zahlreiche Künstler in ihren Bann. Pietrasanta, das 1255 zusammen mit Camaiore gegründet wurde, entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zum Anziehungspunkt für Bildhauer und ist heute ein bekanntes Kunstzentrum, in dem sich bedeutende historische Bauwerke wie der Dom San Martino harmonisch mit modernen Skulpturen vereinen.

 

Die Bildhauer zogen andere Künstler nach sich, und so ließ sich 1891 der Komponist Giacomo Puccini am Lago di Massaciuccoli nieder, einem kleinen Naturparadies mit ungewöhnlichen Pflanzen wie weißen Pappeln, Eukalyptus, Tamarisken und Seerosen, an dem man auch heute noch seltene Vogelarten wie Aschenreiher und Stelzenläufer beobachten kann. Der See ist das Überbleibsel der riesigen Lagune, die noch bis zum Mittelalter den Hafen des nahe gelegenen Pisa bildete. Die Villa Puccinis am Seeufer ist heute ein Museum, neben dem eine Freilichtbühne liegt, in der jährlich im Sommer die Opern des Meisters in aufwändigen Inszenierungen aufgeführt werden.
 

Auch Schriftsteller fühlten sich von der Region angezogen. Einer ihrer frühen Lieblingsorte wurde der Pasquilio, ein romantischer Platz in 800 m Höhe im Naturpark der Apuanischen Alpen, von dem aus man ein grandioses Panorama über die ganze Küste der Versilia mit den vorgelagerten Inseln des toskanischen Archipels bis hin nach Korsika genießt. Hier, wo der Pasquilio mit dem Berg Folgorito verbunden ist, befinden sich deutsche Schützengräben aus dem Zweiten Weltkrieg, die Teil der „Gotischen Linie“ waren. Auf dem Pasquilio, umgeben von hohen Kastanienwäldern, genießt man an heißen Sommertagen Erfrischung, daher ist er noch heute ein beliebtes Ausflugsziel. Viele Einheimische flüchten in den Sommermonaten vor der Hitze und dem Saisonbetrieb der Strandbäder auf seine Höhen.

 

Waren es die Künstler, die die Schönheit der Region zunächst entdeckten, so blieb es natürlich nicht aus, dass mit dem Aufkommen des Tourismus seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts ihre Reize auch dem Gros der Bevölkerung bekannt wurden. Die alten Hafenstädtchen begannen, sich zu Badeorten zu entwickeln.

 

Allen voran Forte dei Marmi wurde zu einem der meistbesuchten und mondänsten Strandbäder Italiens. Charakteristisch ist sein weit ins Meer hineinragender Landesteg Pontile, der im 16. Jahrhundert zur Verladung von Marmor errichtet wurde. Die kleine zum Schutz dieses Pontile errichtete Festung Forte dei Marmi, 1788 von Leopold I gebaut, gab dem Ort seinen Namen. Der Adel aus ganz Europa, Diplomaten, Geschäftsleute, Industriemanager und Künstler ließen sich hier hinter hohen Lorbeerhecken verborgene Luxusvillen erbauen und wählten die feinen Sandstrände für ihre erholsamen Ferien. Und so prägen gepflegte Strandbäder, noble Hotels, exklusive Boutiquen und Kunstgalerien das Bild des Ortes, in dessen Straßen die Reichen und die Schönen flanieren. Doch auch die weniger Betuchten kommen auf ihre Kosten. Jeden Mittwochmorgen findet der bekannte Mercato, der Wochenmarkt, statt, in dessen Gewusel sich die edelsten Designerklamotten für kleines bis kleinstes Geld aufstöbern lassen.

 

 

Strandpavillons zwischen Klassizismus und Jugendstil prägen das Bild von Viareggio, einem alten Fischer- und Seefahrerort, der, seit er im 15. Jahrhundert von den Bewohnern Luccas eine Festung erhielt, an Bedeutung gewann und durch den Handel aufblühte. In den folgenden Jahrhunderten entstanden hier zahlreiche Werften, wodurch der Ort zunehmend Bedeutung erlangte. In diesen Werften werden heutzutage teure Luxusjachten gebaut. Viareggio ist bekannt für sein stimmungsgeladenes Nachtleben und zieht mit seinen ganzjährig stattfindenden kulturellen und volkstümlichen Veranstaltungen zahlreiche Gäste an. Besonders bekannt ist es jedoch für seinen schrillen Karneval, der Leidenschaft seiner Bewohner. Das ganze Jahr über bereiten sie sich auf den langen Zug der grellbunten Karnevalswagen vor, die unter Überwindung größtmöglicher Komplikationen durch die Gassen der Altstadt gezogen werden. Mit wortreichen Kommentaren begleiten die Viaregginer die Wagenzieher auf ihrem hindernisreichen Weg, auf dem es schon einmal nötig werden kann, ein Brückengeländer abzumontieren, oder auf dem ein herausragender Balkon umständliche Manöver erforderlich macht. Und weil das ganze Spektakel so schön ist, wird es im Sommer im Rahmen des Sommerkarnevals einfach noch einmal wiederholt.

 

Zwischen Viareggio im Süden und Marina di Carrara im Norden gehen die Strandbäder fast nahtlos ineinander über. Ob Lido di Camaiore, Marina di Pietrasanta, Cinquale oder Marina di Massa: Überall locken mehr oder weniger kostspielige Strandbäder die Sonnenanbeter, die hier nicht nur auf gepflegten Liegestühlen Platz nehmen, sondern sich auch der unterschiedlichen kulinarischen, sportlichen oder unterhaltsamen Angebote erfreuen können. Und zwischen den einzelnen Parzellen gibt es immer wieder freie Strandabschnitte, die auch denjenigen Zugang zum Meer geben, die auf Komfort verzichten und Geld sparen möchten. In den kühleren Monaten zwischen September und Mai werden die bunten Reihen der Liegestühle abgeräumt, die Strände lichten sich und werden frei für ausgedehnte, stimmungsvolle Strandspaziergänge oder Ausritte.

Und so hat sich die Versilia zu einer der vielseitigsten Ferienregionen Italiens entwickelt. Die hübschen, von hohen Pinien geprägten Strandorte und der feinsandige Strand locken die Badefreunde, die sanft abfallende Küste macht das Baden auch für Kinder zum Vergnügen. Wer Ruhe und Erholung sucht, wählt die nahen Bergregionen, in deren Wäldern und Naturschutzgebieten herrliche Spaziergänge möglich sind. Und dennoch ist es nicht weit zu den Stränden oder zum pulsierenden Nachtleben der Küstenorte. Wer sich für Technik interessiert, wird über die großen Marmorwerke mit ihren gigantischen Schneidevorrichtungen staunen oder die gewaltigen Steinbrüche oberhalb von Carrara besuchen und das Schneiden und den Abtransport der riesigen Blöcke beobachten. Wer sich für Kunst interessiert, findet eine von den Künstlern der vergangenen Jahrhunderte reich geprägte Region, Musikfreunde wallfahren zum Puccinifestival. Wer einkaufen möchte, den begeistern die zahllosen Boutiquen und Märkte. Die Sportangebote der Region lassen kaum Wünsche offen, vom Bergsteigen in den Apuanischen Alpen über Golfspielen in Forte dei Marmi bis hin zu allen erdenklichen Formen des Wassersports. Und außerdem erreicht man über die Autobahnen auch bequem die bekannten großen Kunststädte der Toskana, wie das nahe Pisa, Lucca, Florenz oder Siena.

 
Etwa 25 km entfernt liegt Lucca mit seiner in Italien einzigartigen Stadtmauer, die das historische Zentrum umgibt. Auf deren Gesamtlänge von 4200 m, die nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen sind, kann man spazieren gehen oder mit dem Rad fahren (in der Stadt zu mieten) und somit einerseits Einblicke in das historische Zentrum und seine architektonischen Schönheit bekommen.

 

 

 

Pisa (28 km Landstraße) mit seinem Symbol dem schiefen Turm hat außerdem noch eine sehr schöne Landschaft sowie einen Naturpark zu bieten.
Nicht weit entfernt von Lido di Camaiore liegt Carrara (40 km Autobahn), der Ort mit den wichtigsten Marmorsteinbrüchen in der Welt und Szenarien, die bereits Michelangelo verzauberten. Von Carrara aus erreicht man den Hügelort Colonnata, ein kleines Dorf in dem noch heute die Arbeiter der Steinbrüche leben und der berühmt für den dort hergestellten Speck "Lardo di Colonnata" ist. Dieser wird in Gewürze und Marmorbecken eingelegt und erhält somit ein phantastisches Aroma.

Von hier aus geht es zu den Marmorsteinbrüchen "Fantiscritti", wo es auch ein interessantes Freilandmuseum gibt, welches die Techniken des Marmorabbaus darstellt. Montecatini (50 km) mit seinen Thermen, deren Heilkraft bereits von den Römern genutzt wurde, lädt zum Kuren sowie zum Shopping in die elegante Innenstadt mit zahlreichen Boutiquen und Cafès ein. Florenz, die Wiege der Renaissance liegt ca. 90 km entfernt und Siena, die Stadt des Palio, ca. 150 km. Die Landschaft um Siena rühmt sich der wohl typischsten Toskana-Landschaft.

Im Hotel Fortunella können Sie Tag für Tag neu entscheiden, ob Sie Ausflüge in die Toskana unternehmen möchten oder einfach nur einen Badeurlaub genießen möchten.

 

Familie Sorrentino
Hotel Fortunella*** - Via Italica, 37 - 55041 - Lido di Camaiore (LU)
Geo-code (for sat-nav): Latitude N 43.900451, Longitude E 10.224705
Tel. 0039 0584 617605 - Fax 0039 0584 617605  Email: info@hotelfortunella.it
Hotel Fortunella GmbH USt-IDENTnr.: IT 02269980468